Die Idee des Weltgebetstags

Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball …
… und verbindet Menschen in mehr als 150 Ländern der Welt miteinander!

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen in der Bewegung des Weltgebetstags. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So wurde der Weltgebetstag in den letzten 130 Jahren zur größten Basisbewegung christlicher Frauen.

Immer am ersten Freitag im März beschäftigt sich der Weltgebetstag mit der Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes. Die Verfasserinnen der jährlichen Gottesdienstordnung greifen in ihrer Liturgie meist gesellschaftliche Fragen auf, die den Menschen in ihrem Heimatland „unter den Nägeln brennen“. Christliche Frauen, z.B. aus Kuba, Philippinen, Surinam, Slowenien, Simbabwe oder Vanuatu (2021) wählen Texte, Gebete und Lieder aus. Diese werden dann in weltweiten Gottesdiensten auf 88 Sprachen gefeiert.

Alle sind eingeladen!

In Eberdingen werden diese Gottesdienste gemeinsam vorbereitet von einem Team unterschiedlicher christlicher Konfessionen. Allein in Deutschland besuchen Jahr für Jahr rund eine Million Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche die Gottesdienste und Veranstaltungen rund um den Weltgebetstag.

Am Freitag, 5. März 2021, 19:30 Uhr, feiern wir den nächsten Weltgebetstag!

Frauen in Vanuatu, ein Inselstaat im Südpazifik, stellen den Weltgebetstag 2021 unter das Motto: „Worauf bauen wir?“

Aktueller kann diese Frage kaum sein angesichts der globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf uns alle. Bauen wir auf Gemeinschaft! Gemeinschaft, die uns weltweit verbindet und die wir jedes Jahr vor Ort im Gottesdienst erleben.

Sie prägt den Weltgebetstag und bleibt sein Fundament.

Im Mittelpunkt steht der Bibeltext aus Matthäus 7, 24-27. Mit ihrem Gottesdienst wollen die Frauen aus Vanuatu ermutigen, das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen, die der felsenfeste Grund für alles menschliche Handeln sein sollen. Denn nur das Haus, das auf festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle bei Matthäus.